BREADCRUMB

Theater

Status

vermietet

Ehemalige Maschinenhalle

Die Maschinenhalle wurde für Dampf-Dynamomaschinen zur Gleichstrom-Erzeugung für den Straßenbahnbetrieb errichtet.  Das Gebäude wurde 1900 in Betrieb genommen.  In den 20-er Jahren wurden die Maschinen zugunsten der wirtschaftlichen Turbosätzen demontiert. 1994 begann man schließlich mit der Abmeldung des HKW als Energieerzeugungsanlage der Rückbau der maschinentechnischen Anlagen.

Neue Funktion

Auf einem Baufeld von rund 12.000 m² entstanden die neuen Spielstätten für die beiden großen Kultureinrichtungen der Landeshauptstadt Dresden, die Staatsoperette Dresden und das tjg. theater junge generation. Das Theater mit 4 Theatersälen und Platz für bis zu 1.300 Besucher wurde im Dezember 2016 eröffnet. Das Baufeld umfasste die Bestandsbauten der Maschinenhalle sowie des Eckgebäudes Ehrlich-/Alfred-Althus-Straße.
Die vorhandenen Gebäude wurden im Inneren umgebaut und von außen denkmalgerecht saniert. Auf der Brachfläche zwischen Maschinenhalle und Ehrlichstraße entstand zusätzlich ein markanter Neubau.
Die Spielstätten des tjg und der Staatsoperette erreichen die Besucher über die neue Theatergasse und die Maschinenhalle. Alle öffentlichen Bereiche sind durchgängig barrierefrei.
Die Maschinenhalle beherbergt die tjg.studiobühne und das tjg.puppentheater mit jeweils 125 Sitzplätzen. Die Staatsoperette mit 700 Sitzplätzen und das tjg.schauspiel mit 350 Sitzplätzen gruppieren sich im Neubau Saalkörpern um einen gemeinsamen Foyerraum, in dem sich ebenerdig Zugänge und Abendkasse, im Untergeschoss Garderoben und Sanitäranlagen befinden.
Die gemeinsame Theaterakademie liegt im Obergeschoss der Maschinenhalle. Zur Ehrlichstraße hin sowie seitlich der einzelnen Bühnen befinden sich die Dekorationslager sowie alle Funktionsräume der Theater. Die Probebühnen in den Obergeschossen des Probenturms, der an der Ehrlichstraße platziert ist, sind kompakt neben- und übereinander angeordnet.